Ein leistungsstarker Server ist bei der Umsetzung verschiedenster Web-Projekte von zentraler Bedeutung. Viele User nutzen gewöhnliche Hosting-Pakete, aber abhängig vom individuellen Einsatzbereich kann der Umstieg auf einen vServer die bessere Alternative darstellen.

Welche Vorteile bringt der Umstieg auf einen vServer mit sich?

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus ist ein eigener Server langfristig für jeden ambitionierten Web-Entwickler oder auch (vor allem) -Unternehmer sinnvoll.
So geht der entsprechende Umstieg mit einer ganzen Reihe von Vorteilen einher: Die zeitaufwendige Kommunikation mit externen Anbietern gehört der Vergangenheit an, sodass manuelle Anpassungen an Software (z.B. Einstellungen am Webserver oder der PHP-Konfiguration) kurzfristig realisiert werden können - das entsprechende Know-How vorausgesetzt.
Des Weiteren profitiert der Webseitenbetreiber von einem Höchstmaß an Freiheit in Bezug auf individuelle Lösungen, wodurch sich Projekte noch einfacher gestalten lassen. So kann ohne viel Aufwand statt einer typischen PHP-Lösung auf Node.js oder statt MySQL auf MongoDB gesetzt werden.
Ein weiterer Vorteil ist mit der verbesserten Performance zu benennen. Im direkten Vergleich zu den meist limitierten Leistungseigenschaften von Hosting-Paketen überzeugt ein vServer dementsprechend mit kurzen Lade- und Antwortzeiten bei Web-Projekten - schließlich hat dieser nur Ihre Anwendungen zu bewältigen. Die Response Time einer Website hat seit kurzer Zeit auch einen großen Einfluss auf die Positionierung in den Suchergebnissen, was die Wichtigkeit dieses Aspekts zusätzlich verdeutlicht.

Was muss bei der Entscheidung beachtet werden?

Auch das Thema Sicherheit spielt beim Umstieg auf einen vServer eine bedeutsame Rolle.
Das bedeutet konkret: Wer sich für einen eigenen Server entscheidet, sollte unbedingt über das zugehörige Fachwissen verfügen. Nicht nur die sichere Konfiguration von Betriebssystem und verwendeter Software ist hier wichtig. Auch Backups und die allgemeine Sicherheit der Websites liegen demzufolge im Aufgabenbereich des Webmasters, was mit einer großen Verantwortung verbunden ist.
Darüber hinaus möchte ich in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass die anfängliche Konfiguration eines eigenen Servers deutlich aufwendiger ist, als die Nutzung eines gewöhnlichen Hosting-Paktes. Weil ein vServer mehr kostet, kann aber auch mit einem umfassenderen Support gerechnet werden.
Dagegen gibt es auch Anbieter wie Mittwald, wo bei der Buchung eines vServers der gleiche kompetente Support geboten wird, wie bei einem herkömmlichen Hosting-Paket.
Bei der Buchung eines Managed vServers ergibt sich außerdem der Vorteil, dass der Anbieter des Servers die Konfiguration übernimmt und meist sehr schnellen und kompetenten Support bietet.

Fazit

Insgesamt gesehen ist der Umstieg auf einen vServer sinnvoll, wenn ein erhöhter Ressourcen-Bedarf vorhanden ist und ein Höchstmaß an individuellen Anpassungsmöglichkeiten erwünscht wird.
Nur die wenigsten (und dementsprechend auch teuersten) Hosting-Pakete bieten viel Speicherplatz und Traffic, sowie zugesicherte CPU-Kerne und reservierten RAM an.
Bei Mittwald können die Kunden leistungsstarke vServer mit 12 Prozessorkernen, 16 GB RAM und einem Speicherplatz von bis zu 750 GB (SSD) buchen.

Zusammenfassend lassen sich folgende Punkte als wichtigste Vorteile eines vServers benennen:

  • mehr Flexibilität und zusätzliche Features durch uneingeschränkten Zugriff auf das Betriebssystem (Root-Zugang)
  • höhere Leistung als bei üblichen Hosting-Angeboten, die zu einem verbessertem Ranking in den Ergebnissen der Suchmaschinen führt
  • schneller und kompetenter Support; bei Managed vServern übernimmt dieser sogar die gesamte Einrichtung und Konfiguration

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Mittwald entstanden.